Zeitmanagement im Dienstleistungsbetrieb
23.02.2017
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Die einfachste Methode zur Erhöhung der Rentabilität ist das Anheben der Stundensätze. In umkämpften Märkten – und welcher Markt ist schon nicht umkämpft – lautet die schlichte Alternative: Erhöhung des Anteils der zu verrechnender Stunden.

In der Softwarebranche rechnet man beispielsweise mit 50 Prozent. Die andere Hälfte der Stunden entfällt auf verschiedenste Aktivitäten, von denen hoffentlich der grössere Teil dem Unternehmen Nutzen stiftet. Wenn man auch diese Aufwände vom Ganzen abzieht, bleibt ein Rest, von dem niemand so recht weiss, was damit los ist.
Zu den schlimmsten Zeitfressern gehören:
1 Suchen
Elektronische Archive lösen das Problem nicht automatisch. Sie können es sogar noch verschärfen, nämlich dann, wenn die Schnittstelle zwischen Papier und Elektronik nicht sauber festgelegt ist. Ein Beispiel unter vielen sind die berühmten gelben Zettel, die den
to-do-Listen im CRM-System Konkurrenz machen. Abhilfe schafft eine klare Regelung, wer wo was wie zu dokumentieren hat.
2 Multitasking
Ein wunderschöner Begriff, dessen fragwürdiger Nutzen wissenschaftlich längst widerlegt ist. Sequentielles Arbeiten mit höchster Konzentration macht nicht nur schneller, sondern reduziert Fehler.
3 Kommunikationsmängel
Die nicht ganz erfundene Frage «Könnte nicht gelegentlich jemand anders die Kaffeemaschine auffüllen?» löst doch reflexartig Gegenfragen aus: Warum «nicht»? Warum Herr Jemand, der arbeitet doch nicht mehr bei uns? Und wieso gelegentlich? Ist das ein neuer Wochentag?
4 Führung*
Führung wird oft mit Autorität, Kontrolle oder Misstrauen assoziiert. Oder mit «laisser faire» und Eigenverantwortung. Nicht selten gerät in Vergessenheit, was der Zweck der Führung ist: Ressourcen und Prozesse zu optimieren, zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass die Mitarbeitenden in die Lage versetzt werden, ihre Aufgabe jeden Tag noch besser zu erfüllen.
*Am 14. September findet in Frauenfeld ein Workshop zu diesem Thema statt. Interessierte erhalten mehr Informationen direkt hier: ruedi@stricker-consulting.ch
Zu den schlimmsten Zeitfressern gehören:
1 Suchen
Elektronische Archive lösen das Problem nicht automatisch. Sie können es sogar noch verschärfen, nämlich dann, wenn die Schnittstelle zwischen Papier und Elektronik nicht sauber festgelegt ist. Ein Beispiel unter vielen sind die berühmten gelben Zettel, die den
to-do-Listen im CRM-System Konkurrenz machen. Abhilfe schafft eine klare Regelung, wer wo was wie zu dokumentieren hat.
2 Multitasking
Ein wunderschöner Begriff, dessen fragwürdiger Nutzen wissenschaftlich längst widerlegt ist. Sequentielles Arbeiten mit höchster Konzentration macht nicht nur schneller, sondern reduziert Fehler.
3 Kommunikationsmängel
Die nicht ganz erfundene Frage «Könnte nicht gelegentlich jemand anders die Kaffeemaschine auffüllen?» löst doch reflexartig Gegenfragen aus: Warum «nicht»? Warum Herr Jemand, der arbeitet doch nicht mehr bei uns? Und wieso gelegentlich? Ist das ein neuer Wochentag?
4 Führung*
Führung wird oft mit Autorität, Kontrolle oder Misstrauen assoziiert. Oder mit «laisser faire» und Eigenverantwortung. Nicht selten gerät in Vergessenheit, was der Zweck der Führung ist: Ressourcen und Prozesse zu optimieren, zu koordinieren und dafür zu sorgen, dass die Mitarbeitenden in die Lage versetzt werden, ihre Aufgabe jeden Tag noch besser zu erfüllen.
*Am 14. September findet in Frauenfeld ein Workshop zu diesem Thema statt. Interessierte erhalten mehr Informationen direkt hier: ruedi@stricker-consulting.ch